Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde,
Kopf- und Halschirurgie
Direktorin: Prof. Dr. med. Petra Ambrosch - Arnold-Heller-Str. 3, Haus 27, 24105 Kiel
Startseite
Klinikschwerpunkte
Laserchirurgie
Tumorchirurgie
Mittelohrchirurgie
Hörverbessernde Operationen einschließlich knochenverankerter Hörgeräte (BAHA)
Nasen-/Nasennebenhöhlenchirurgie
Schädelbasischirurgie
Orbitachirurgie
Plastische Chirurgie
Traumatologie
CT-gesteuerte Navigation im Rahmen der Nebenhöhlen- und Schädelbasischirurgie
Brachytherapie
Mitarbeiter
Audiologie und Otoneurologie
Cochlear Implant Centrum
Logopädie
Forschung
Serviceleistung
Detektion von ß2-Transferrin

Informationen für Studenten
HNO-Links
Weiterbildung und OP-Kurse
Impressum

Klinik für
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde,
Kopf- und Halschirurgie

Direktorin: Prof. Dr. P. Ambrosch
Arnold-Heller-Straße 3
Haus 27
D-24105 Kiel
Germany

Telefon: +49 (431) 500-21707 oder -21717
Telefax: +49 (431) 500-21728
Brachytherapie
 

Die Brachytherapie ist eine besondere Form der Strahlentherapie, die nur an wenigen Kliniken in Deutschland angeboten wird. An der Kieler Universitätsklinik wird diese Therapie schon seit einigen Jahren durchgeführt. Hierbei wird im Gegensatz zur konventionellen Bestrahlung von aussen die Strahlung direkt in den Tumor oder die ehemalige Tumorregion gebracht. Die Einlage der hierzu notwendigen Bestrahlungssonden erfolgt im Rahmen einer Operation in Vollnarkose. Dabei werden mehrere Platzhalter von aussen in die Tumorregion eingebracht und im Gesicht oder am Hals fixiert. Nach wenigen Tagen erfolgt die Bestrahlungsplanung und Brachytherapie, die täglich stattfindet und einige Tage andauert. Danach werden die Bestrahlungsschläuche wieder in Vollnarkose entfernt.

Angewandt wird die Brachytherapie nach Operation und Bestrahlung von aussen zur Aufsättigung der ehemaligen Tumorregion, um eine höhere Strahlendosis in diesem Bereich zu erzielen. Zum anderen bei Patienten, bei denen nach erfolgter Operation und Bestrahlung von aussen beim Tumorrezidiv, d.h. beim Wiederauftreten des Tumors keine Operation und Bestrahlung mehr möglich ist und somit ein Tumorwachstumsstop bzw. Tumorverkleinerung erreicht werden soll.

Da diese Behandlungsmethode Risiken mit sich bringt, ist eine umfassende Erfahrung mit der Brachytherapie notwendig. Wichtig ist die Überprüfung der Indikation, eine sorgfältige Planung, Durchführung und Dokumentation.